Gute Nachricht

Wunderarchiv

Die Menge wollte ihn stoppen – Jesus blieb stehen

Der blinde Bartimäus rief trotz der schimpfenden Menge weiter. Jesus hörte ihn, fragte nach seinem Wunsch und heilte ihn.

Höre heute auf den Menschen, den andere zum Schweigen bringen.

  • Markus 10,46–52

Warum es Glaubix gibt

Wozu das alles?

Wir haben in Jesus Christus einen Schatz gefunden: eine Freude, die trägt, und einen, der den ganzen Menschen heil machen will.

Darum gibt es Glaubix. Wir erzählen, was wir glauben, was wir erlebt haben und warum es unser Leben verändert hat.

Warum wir das tun

Gott ist die Schönheit selbst.

Glaubix gibt es wegen einer Person: Jesus Christus.

Der Glaube hat unser Leben neu geordnet. Wir haben erfahren, dass Jesus lebt, handelt und Menschen aufrichtet. Diese Freude am Glauben wollen wir sichtbar machen – einfach, genau und offen für Fragen.

„Die Liebe Christi drängt uns.“ Aus Liebe zu ihm und zum Nächsten geben wir weiter, was uns geschenkt wurde.

Wir kennen den Menschen nicht, der diese Seite liest. Doch wir glauben, dass Gott ihn kennt und liebt. Darum ist jeder Leser für uns ein Nächster – mit Würde, Fragen und Freiheit.

Glaubix ist für uns ein Dienst an Christus und am Menschen. Wir öffnen eine Tür zu Jesus. Ob jemand weitergeht, entscheidet er selbst und frei.

Warum wir von einem Schatz sprechen

Diese Freude darf Tränen haben. Sie lebt aus der Gewissheit: Jesus ist nah, du bist ihm nicht gleichgültig, Schuld und Tod haben nicht das letzte Wort.

Jesus ruft Menschen schon heute in sein Reich. Das Reich Gottes wird sichtbar, wo Schuld Vergebung findet, ein Mensch wieder aufsteht und Liebe Gestalt gewinnt. Manche erfahren schon hier, dass eine Last leichter zu tragen wird. Vollendet ist dieses Reich noch nicht.

Geschichten, die tragen

Bibel und HeiligeEchte Menschen. Echte Wege. Zeitlos relevant.

Lehre, die zusammenhängt

Glaube präzise erklärtGrundlagen verstehen. Zusammenhänge erkennen.

Menschen, die davon leben

Erfahrung und ZeugnisGlaube im Alltag. Ermutigung für heute.

Darum bist du gemeint

Du bist von Gott gewollt.

Christen meinen mit Gott keine Kraft und kein unpersönliches Prinzip. Sie sprechen von einem, der „ich“ sagen kann, der dich kennt und dich liebt.

Den Schatz vertiefen

Die Bibel setzt die Würde des Menschen an den Anfang: „Gott erschuf den Menschen als sein Bild.“ Darum ist jeder Mensch jemand, nie bloß etwas.

Diese Würde wird nicht verliehen und muss nicht verdient werden. Sie bleibt auch dann, wenn Leistung, Gesundheit, Ansehen oder Selbstständigkeit schwinden.

„Gott ist Liebe.“ Das beschreibt den, dessen Bild der Mensch trägt. Er ist zur Gemeinschaft mit Gott und anderen Menschen geschaffen – fähig, Liebe zu empfangen und zu schenken.

Wir glauben, dass Jesus den ganzen Menschen heil machen will. Heil meint mehr als Gesundheit oder Erfolg: dass der Mensch bei Gott nicht verloren ist, Vergebung empfangen kann und auf Vollendung hoffen darf.

Jesus verspricht kein problemloses Leben. Er lässt den Menschen in seiner Not nicht allein. Manche erfahren, dass Vertrauen auf Gott eine Last anders tragen lässt.

Was den Blick verstellt

Was viele von Jesus fernhält.

Viele begegnen dem christlichen Glauben zuerst als Zerrbild: freudlose Christen, Skandale, politische Etiketten und der Verdacht, katholisch bedeute rückwärtsgewandt, leibfeindlich oder wissenschaftsskeptisch.

Den Einwand ernst nehmen

Wer nur dieses Bild kennt, hat keinen vernünftigen Grund, näherzukommen. Dieses Bild speist sich aus wirklichem Versagen, schlechten Zeugnissen und öffentlichen Debatten, in denen der Glaube oft nur als Lagermerkmal vorkommt.

Priester haben Kinder missbraucht. Verantwortliche haben Taten gedeckt und Täter geschützt. Menschen wurden kleingehalten oder mit religiösen Worten verletzt. Das muss benannt, aufgearbeitet und verhindert werden.

Wer Christus bekennt, muss sich an Christus messen lassen. Wo Christen Angst verbreiten, Macht schützen oder Menschen kleinmachen, verdunkeln sie den, von dem sie sprechen.

Werden Christen an Jesus erkennbar?

Wir bitten dich, Jesus nicht mit dem Schlechtesten zu verwechseln, das Christen aus ihm gemacht haben. Glaubix zeigt den Glauben von innen: seine Schönheit, seine Zumutung und die Freude, die ihn trägt.

Jeder bringt eine eigene Geschichte mit. Manche entdecken rückblickend Spuren von Gottes Nähe in einer bewahrten Beziehung, einem Ruf des Gewissens oder unerwarteter Hilfe. Andere kennen vor allem Schweigen. Beides verdient, ernst genommen zu werden.

Darum beginnen wir nicht bei einem Lager und nicht bei einem Image. Wir beginnen bei Jesus. An ihm entscheidet sich, ob das Bild von außen das Ganze ist.

Die Frage

Was ist Wahrheit?

Die Frage vertiefen

Ein Amtszimmer in Jerusalem, früher Morgen. Der römische Statthalter Pontius Pilatus hat einen Gefangenen vor sich. Draußen wartet eine Menge auf sein Urteil.

Der Gefangene sagt, er sei gekommen, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen. Pilatus fragt: „Was ist Wahrheit?“ Dann geht er hinaus.

Ob da einer ist, der dich gewollt hat und kennt, ist keine Geschmacksfrage. Entweder ist da einer. Oder nicht. Beides hat Folgen.

Wir bekennen, die Wahrheit in Jesus Christus gefunden zu haben. Darum bezeugen wir sie, und darum legen wir unsere Gründe offen.

Die historischen Spuren

Jesus war keine spätere Konstruktion.

Jesus von Nazaret hat gelebt. Er trat als jüdischer Lehrer auf und wurde unter Pontius Pilatus gekreuzigt. Neben den frühen christlichen Texten nennen ihn römische und jüdische Autoren.

Wer Jesus für eine Erfindung späterer Jahrhunderte hält, muss diese frühen Quellen erklären.

Die geschichtlichen Spuren führen zu Jesus. Der Glaube liest sie mit Vernunft und bekennt im Gekreuzigten den Auferstandenen.

  1. Das erste Bekenntnis

    Christus ist gestorben, begraben, auferweckt und gesehen worden.

  2. Paulus schreibt nach Korinth

    Er zitiert den bereits überlieferten Merksatz in 1 Korinther 15.

  3. Dossier 01

    Flavius Josephus

    Jüdischer Historiker
    Josephus nennt Jakobus den Bruder Jesu, „des sogenannten Christus“.
    Jüdische Altertümer 20,200 · um 93
    Originalquelle öffnen
  4. Dossier 02

    Plinius der Jüngere

    Römischer Statthalter
    Christen versammelten sich vor Tagesanbruch und sangen Christus wie einem Gott.
    Brief an Trajan 10,96 · um 112
    Originalquelle öffnen
  5. Dossier 03

    Tacitus

    Römischer Historiker
    Christus wurde unter Kaiser Tiberius durch den Statthalter Pontius Pilatus hingerichtet.
    Annalen 15,44 · um 116
    Originalquelle öffnen
  6. Das Christentum wird Reichsnorm

    Mehr als drei Jahrhunderte nach dem Beginn wird die nizänische Form verbindliche Religion des Reiches.

Der christliche AnspruchGeschichte führt zum Kreuz. Der Glaube bekennt den Auferstandenen.VertiefenSchließen

Die frühen Texte berichten von einem Mann, der durch Galiläa zog, Menschen sammelte, vom Reich Gottes sprach und am Kreuz starb. Für ihn wurden Heilungen bezeugt. Der christliche Glaube beginnt bei diesen Tatsachen und fragt, wer dieser Mann ist.

Vier Kapitel vor der Frage des Pilatus sagt Jesus: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“

Schuld und Vergebung

Warum das Kreuz befreit.

Sünde nennen Christen alles, was Menschen von Gott und voneinander trennt. Jesus lässt sich verspotten, schlagen und töten. „Durch seine Wunden seid ihr geheilt.“

Auferstehung heißt: Jesus blieb nicht im Tod. Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Er lebt für immer. Seine Wunden sind noch da; sie erzählen jetzt vom Sieg der Liebe über den Tod.

Schuldgefühle kennt fast jeder. Manchmal zeigen sie wirkliche Schuld an, manchmal quälen sie ohne Grund. Sie können einen Menschen so bedrängen, dass Freude und Hoffnung weichen.

Auch echte Schuld kann unbemerkt bleiben. Gefühl, Gewissen und Verantwortung sind nicht dasselbe. Der christliche Glaube redet Schuld nicht klein.

Am Kreuz sieht Gott nicht aus sicherer Entfernung zu. Jesus gibt sein Leben freiwillig hin. Paulus fasst das älteste Bekenntnis so: „Christus ist für unsere Sünden gestorben.“

Johannes nennt ihn das „Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt“. Vater und Sohn handeln nicht gegeneinander: Der Vater schenkt Versöhnung, der Sohn gibt sich frei und aus Liebe hin.

Was Vergebung verändert

Hier liegt die Befreiung: Schuld darf ans Licht, ohne das letzte Wort über einen Menschen zu behalten. Vergebung erklärt das Böse nicht für gut. Sie nimmt der Schuld die Macht, Zukunft und Würde zu bestimmen.

Im Vaterunser verbindet Jesus beides: „Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben!“ Wer Vergebung empfängt, soll sie weitergeben.

Das braucht manchmal Zeit. Vergeben heißt nicht, Unrecht zu dulden, auf Schutz oder Gerechtigkeit zu verzichten oder Vertrauen zu erzwingen.

Mancher versucht, Scham und Schuld mit Alkohol, Drogen, Arbeit, Konsum oder ständiger Ablenkung zu betäuben. Die Betäubung nimmt den Schmerz für eine Zeit. Die Schuld löst sie nicht.

Süchte und psychische Erkrankungen haben viele Ursachen. Sie sind kein Beweis für verdrängte Schuld oder fehlenden Glauben. Wer darunter leidet, braucht geistliche Begleitung und oft fachliche Hilfe.

Die Vergangenheit bleibt wahr. Aber sie muss nicht der letzte Name eines Menschen sein. Darin liegt die große Befreiung, die Christen am Kreuz bekennen.

Die freie Antwort

Glaube ist die Antwort.

Christus bietet Vergebung und neues Leben an. Glaube heißt, ihm zu glauben, sich ihm anzuvertrauen und ihm zu folgen.

Wenn ein Christ sagt: „Ich glaube an Jesus Christus“, meint er nicht nur, dass dessen Existenz wahrscheinlich ist. Glaube ist kein Vermuten, Ahnen oder bloßes Meinen.

Thomas stand vor dem auferstandenen Jesus. Jesus zeigte ihm seine Wunden und bot ihm an, sie zu berühren. Thomas sah – und bekannte: „Mein Herr und mein Gott!“

Die Wunden lagen vor Augen. Wer da vor ihm stand, erkannte Thomas im Glauben.

Der Glaube ist nicht der kleine Bruder des Wissens. Er nimmt Tatsachen und Vernunft ernst und geht weiter: Der Mensch vertraut sich dem erkannten Gott an.

01

Wahrheit

Glaube hat einen Inhalt. Er antwortet auf das, was Gott von sich zeigt. Eine starke Überzeugung macht eine Behauptung noch nicht wahr.

02

Vertrauen

An Jesus glauben heißt, ihm zu glauben und sich ihm anzuvertrauen. Darum betrifft Glaube Verstand, Willen und Herz – den ganzen Menschen.

03

Nachfolge

Wer Christus glaubt, folgt ihm. Der Glaube bleibt nicht als richtiger Satz im Kopf; er gewinnt in Entscheidungen, Beziehungen und Taten Gestalt.

Warum das mehr als Wissen ist

Die Kirche nennt Glauben gewisser als menschliches Wissen: Seine Gewissheit ruht auf Gott, der nicht täuscht. Deshalb trägt sein Grund auch dann, wenn das eigene Gefühl schwankt.

Glaube sucht Verstehen. Er prüft, denkt nach und fragt weiter. Er übersteigt, was Vernunft allein erkennen kann, und widerspricht weder Tatsachen noch Vernunft.

Der Glaube ist persönlich, aber nicht beliebig. Jeder antwortet selbst und frei; seinen Inhalt erfindet er nicht. Der Epheserbrief fasst seine Einheit so: „ein Herr, ein Glaube, eine Taufe“.

Glaube, Wahrheit und Vernunft gehören zusammen.

Wohin Nachfolge führt

Jesus ruft dich nicht allein.

Glaube ist persönlich, aber nie einsam. Jesus ruft Menschen beim Namen und sammelt sie zu einem Volk.

Die ersten Christen blieben in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, beim Brotbrechen und im Gebet. Brotbrechen meint hier die Eucharistie, die Feier, in der Christus sich unter den Zeichen von Brot und Wein schenkt.

Das Zweite Vatikanische Konzil nennt die Kirche „Zeichen und Werkzeug“ der Gemeinschaft mit Gott und der Einheit der Menschen. Sie empfängt von Christus Wahrheit, Vergebung und Hoffnung, um sie weiterzugeben.

Derselbe Christus begegnet im Hungrigen, Kranken, Fremden und Gefangenen. Gottesdienst und Nächstenliebe gehören zusammen. Gottes Liebe kommt zuerst; aus ihr wächst der Dienst am Menschen.

Glaubix kann eine erste Tür sein, aber kein Ersatz für Christus oder seine Kirche. Der Weg führt weiter: zu seinem Wort, zum Gebet, zu den Sakramenten – sichtbaren Zeichen, in denen Christus handelt – und in eine konkrete Gemeinde.

Warum wir der Kirche trauen

Das Bekenntnis hat eine Geschichte.

Unser Vertrauen wächst aus Zeugnissen, Texten, Gottesdienst und einer überlieferten Gemeinschaft. Die Argumente stehen offen. Sie dienen der Wahrheit; sie ersetzen die Begegnung mit Christus nicht.

Frühes BekenntnisAuferstehung gehört an den AnfangVertiefenSchließen

Paulus, ein früherer Christenverfolger, schreibt um 55 nach Korinth. In 1 Korinther 15 zitiert er einen Merksatz, den er selbst empfangen hat: Christus ist gestorben, begraben, auferweckt und gesehen worden.

Der Neutestamentler Gerd Lüdemann, der selbst nicht an die Auferstehung glaubte, datierte diese Überlieferung sehr früh, in die ersten Jahre nach Jesu Tod. Der Glaube an die Auferstehung gehört damit an den Anfang der Bewegung.

Offene TexteDas Bekenntnis ist nachlesbarVertiefenSchließen

325 in Nizäa, 381 in Konstantinopel: Das Glaubensbekenntnis, das bis heute in der katholischen Messe gesprochen wird, lässt sich gegen die alten Texte halten.

Der Katechismus, das offizielle Handbuch des katholischen Glaubens, Konzilstexte und Kirchenrecht sind nummeriert, übersetzt und frei zugänglich. So kann jeder prüfen, ob wir die Lehre richtig wiedergeben.

Unbequeme ÜberlieferungDie Gründer erscheinen ungeschöntVertiefenSchließen

Die Evangelien zeigen die Jünger als Männer und Frauen, die vieles nicht verstehen, um Rang streiten, einschlafen und fliehen. Petrus verleugnet Jesus.

Die Evangelien nennen eine Frau als erste Zeugin der Auferstehung. In ihrer Gesellschaft konnte das öffentliche Zeugnis einer Frau weniger gelten als das eines Mannes. Das spricht gegen spätere Schönfärberei.

Prüfung von WundernEine Erzählung reicht nichtVertiefenSchließen

In Lourdes wurden mehr als 7.000 Heilungen gemeldet und rund 70 anerkannt. Zwischen Meldung und Anerkennung liegen medizinische und kirchliche Prüfungen.

Die dokumentierte Prüfung der Heilungen von Lourdes zeigt, wie hoch die Hürden liegen.

Kirche und ReichStaatsreligion kam erst späterVertiefenSchließen

In den ersten drei Jahrhunderten besaßen Christen weder Staat noch Heer. Erst 380 wurde die nizänische Form des Christentums zur Reichsnorm.

Als Christsein gesellschaftlich nützlich wurde, konnte aus Bekenntnis bloße Zugehörigkeit werden. Diese Verwechslung wirkt bis heute, wenn Glaube als Hobby oder kulturelles Etikett erscheint.

Wunder bis heuteGott handelt. Auch heute.VertiefenSchließen

Wunder endeten nicht mit den Aposteln. Irenäus, ein Bischof des zweiten Jahrhunderts, berichtet von Heilungen und sogar von Toten, die ins Leben zurückkehrten.

Augustinus schrieb um 426 ausdrücklich, dass weiterhin Wunder geschahen. In Hippo ließ er Berichte aufschreiben und öffentlich vorlesen. In weniger als zwei Jahren wurden fast siebzig veröffentlicht.

Als Christsein nach 380 zur Reichsnorm wurde, konnte aus Bekenntnis bequeme Zugehörigkeit werden. Chrysostomus klagte, Christen lebten nicht mehr mit derselben Hingabe wie die Apostel.

Für ihn lag darin ein Grund, warum die apostelgleichen Zeichen seltener geworden waren. Wo das Leben dem Bekenntnis widersprach, konnte selbst ein Wunder Menschen kaum zu Christus führen.

Die Berichte enden dort nicht. Auch heute bezeugen Christen Wunder, und die Kirche prüft gemeldete Heilungen. Gott handelt auch heute.

Gott ist kein Platzhalter für Unerklärtes. Naturwissenschaft erforscht die Ordnung seiner Schöpfung. Jede neue Erklärung zeigt mehr von dieser Ordnung und nimmt Gott nichts weg.

Wunder weisen auf keinen unbekannten Mechanismus, sondern auf den persönlichen Gott, der den Menschen liebt. Seine Zeichen helfen, ihn zu erkennen, Christus zu vertrauen und frei zu glauben.

Bekenntnis und Macht

Kein Herrscher ist Gott.

Kein Kaiser. Kein System. Kein Trend. Nur einer hat die Macht über Schuld, Tod und Gewissen.

Die politische Grenze

Wem gehört dein Gewissen?

Der christliche Glaube bestreitet dem Staat nicht sein Recht, wohl aber seinen Anspruch auf den ganzen Menschen.

Jeder Mensch besitzt eine Würde, die der Staat nicht verleiht und deshalb nicht nehmen darf.

Brief des Statthalters Plinius
Bekenntnis und MachtWarum dieser Satz politisch istVertiefenSchließen

Über die ersten drei Jahrhunderte wurden Tausende Christen verfolgt, gefoltert und getötet. Unter Nero, Decius, Valerian und Diokletian trafen sie besonders schwere Verfolgungswellen.

Ein Brief des Statthalters Plinius zeigt den Test: vor dem Kaiserbild opfern, Christus verfluchen und frei kommen – oder Jesus als Kyrios, als Herrn, bekennen. Das gehörte zum Kaiserkult, der Verehrung von Kaiser und Reich.

Darum geraten Christen bis heute besonders dort unter Druck, wo ein totalitäres System Gewissen und Wahrheit beherrschen will. Ihr friedliches Bekenntnis setzt der Macht eine Grenze.

Glaube und Wissenschaft

Zwei Fragen an dieselbe Wirklichkeit.

Was die Wissenschaft fragt

  • Welche Prozesse formten das Universum?
  • Wie entwickelte sich das Leben?
  • Wie wirken Körper und Psyche?
Sie erforscht Abläufe und überprüfbare Zusammenhänge.

Was der Glaube beantwortet

  • Warum gibt es überhaupt etwas?
  • Warum bin ich mehr als Zufall?
  • Was ist gut, und was bleibt?
Er fragt nach Ursprung, Sinn, Würde und Ziel.

Beides sucht Wahrheit. Beides braucht Demut.

Die ersten Seiten der Bibel sind kein naturwissenschaftliches Protokoll. Genesis erzählt die Schöpfung in sieben Tagen und bekennt: Die Welt ist gewollt, gut und nicht selbst Gott. Der Katechismus nennt die sechs Tage eine symbolische Folge von sechs Tagen.

Die Kirche spricht deshalb von einer bleibenden Einheit von Glaube und Wissenschaft. Wahrheit widerspricht nicht der Wahrheit.

Die Asimov-Pointe

Isaac Asimov erzählte 1979 satirisch, Moses wolle Milliarden Jahre Schöpfung diktieren. Aaron überschlägt die Papyruskosten und drängt auf sechs Tage. Die Anekdote ist Satire, kein Auslegungsschlüssel. Sie erinnert daran, dass Verdichtung keine Unwissenheit ist.

Was wir bezeugen

Einige von uns kamen aus der Kirche, andere von weit draußen. Wir haben gelesen, geprüft, gezweifelt und gebetet. Die Bibel wurde zu einem zusammenhängenden Ganzen. Gebet wurde Begegnung.

Wir haben erlebt, dass Glaube einen Raum verändert, Schuld löst, Menschen aufrichtet und Freude schenkt. Einige von uns erfuhren Dinge, für die das Wort Wunder am genauesten ist.

Darauf gründet unsere Begeisterung. Glaube ist für uns ein Bekenntnis zu jemandem, der handelt, spricht und Leben verändert. Er betrifft das ganze Leben.

Wir bezeugen, was wir erkannt und erlebt haben, und legen die Quellen daneben. Begeisterung und Sorgfalt gehören für uns zusammen.

Jesus Christus ist der Herr.

Warum wir diese Arbeit tun

Wir geben weiter, was uns geschenkt wurde.

Aus Liebe zu Christus und zum Nächsten. Als Dienst an Christus, der jeden Menschen sucht.

Christliche Liebe sieht im Leser einen Menschen, dessen Leben, Fragen und Wunden Bedeutung haben. Darum hören wir zu, erklären genau und achten seine Freiheit.

Liebe bleibt frei. Papst Benedikt XVI. schreibt, dass sie nicht als Mittel für einen anderen Zweck benutzt werden darf. Liebe und Zeugnis gehören zusammen, Darum laden wir ein und lassen die Antwort frei.

Kirchliche Sprache erreicht oft nur Menschen, die sie schon kennen. Biblische Texte wirken fremd, bevor ihre Kraft sichtbar wird. Eine ernste Verpackung wird dann schnell zur geschlossenen Tür.

Klare Worte, starke Überschriften und Humor machen den Einstieg leichter, ohne den Anspruch zu senken. Aufmerksamkeit soll eine Tür öffnen. Der Text dahinter muss genauer sein als die Überschrift.

Unsere RolleKatholische Laien. Einfach begeistert.VertiefenSchließen

Ein Laie ist ein Katholik, der weder Diakon noch Priester noch Bischof ist. Glaubix ist ein unabhängiges FaithOS-Angebot aus eigener Initiative.

Das Laienapostolat ist der Auftrag, den Glauben mit Wort und Tat weiterzugeben. Das Kirchenrecht nennt dies Pflicht und Recht der Laien und erlaubt ihnen eigene Initiativen.

SorgfaltQuellen offen. Fehler korrigierbar.VertiefenSchließen

Wir nennen Quellen und unterscheiden die Lehre der Kirche von unserer Einschätzung. Jede veröffentlichte Aussage bleibt unsere redaktionelle Verantwortung.

Website, soziale Netzwerke und künstliche Intelligenz sind Werkzeuge. Papst Leo XIV. nennt dafür einen Maßstab: Menschenwürde wahren und Technik in den Dienst der Wahrheit und des Guten stellen. Seine Botschaft über Technik und Kommunikation ist nachlesbar.

DatenschutzWir wollen nichts von deinen Daten.VertiefenSchließen

Glaubix hat keine Werbung, keine Bezahlschranke, kein Tracking, keine Analyse und keine Nutzerprofile. Technisch notwendige Server-Logs und die lokale Farbeinstellung dienen nur dem Betrieb.

Wir bitten weder um Geld noch um Daten für Werbung. Die Beiträge sind ein Geschenk.

Wie es weitergehen kann

Du darfst den nächsten Schritt frei wählen.

Glaubix ist für Atheisten und Agnostiker, für Getaufte ohne Bindung, für Christen anderer Konfessionen, für Menschen anderen Glaubens, für Neugierige und Zweifler.

Gott ruft, aber er zwingt niemanden. Darum darfst du lesen, fragen, widersprechen oder weitergehen. Deine Würde hängt nicht daran, ob du uns zustimmst. Ein Ja zum Glauben kann nur frei sein.

„Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.“

Matthäus 16,25 · Einheitsübersetzung 2016

Dieser Ruf führt zu dem, der sein Leben zuerst für dich gegeben hat. Er achtet deine Freiheit, und er nimmt deine Antwort ernst.

Du kannst mit einem Beitrag beginnen. Du kannst Gott in eigenen Worten ansprechen. Und wenn du Kirche neu kennenlernen willst, kannst du dich in einer Messe still dazusetzen oder das Gespräch mit einem Priester suchen.

Du musst vorher nicht alles verstanden haben.

Mit einem Beitrag beginnen

Glaubix öffnet eine Tür.Der Weg führt zu Christus und in die Gemeinschaft seiner Kirche.